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Auf gutem Grund

Mit einer jeweils ganz unterschiedlichen, zum Teil sehr bewegten Historie warten unsere drei Häuser auf Ihren Besuch. Eine kleine Reise in die Vergangenheit erklärt den Charme unserer Häuser, die ihre ursprüngliche Aufgabe in mancherlei Hinsicht wiedergefunden haben.

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Unsere Historie

Krankenpflege und Armenspeise

Im Jahre 1887 wurde im Erzbistum Köln zunächst das Filialkloster der »Barmherzigen Brüder« in Düsseldorf gegründet. Im Folgejahr eröffnete das Kölner Filialkloster in der Steinfelder Gasse, das sich sehr bald als zu klein erwies. 1893 wurde ein Bauplatz für die Filiale Köln erworben und der Neubau eines Klosters mit Kapelle in Angriff genommen. Am 9. Juni 1894 wurde das neue Kloster der St. Michaels Pfarrei in der Brüsseler Straße 26 eingeweiht. Die Filiale zählte damals 20 Brüder. Die Satzung sah eine Verpflegung unbemittelter Kranker aller Konfessionen vor, ohne irgendwelche Entschädigungen zu verlangen, es sei denn, dass wohlhabende Kranke freiwillige Gaben für das Kloster anboten. Da sich die Barmherzigen Brüder ganz besonders der Notdürftigen annahmen, wurden für Almosen und Speisen große Barmittel benötigt.

Im Jahre 1934 wurden unentgeltlich 2.920 Mittagessen und rund 4.000 Brotportionen verabreicht, hinzu kamen 360 Reichsmark in bar. Außerdem wurden dem Caritasverband 460 Reichsmark zwecks Austeilung an Bedürftige überwiesen und im Kloster fanden drei Arme an 1.095 Pflegetagen Unterkunft und volle Verpflegung. Im 2. Weltkrieg wurden Kloster und Kapelle sehr stark beschädigt. Nach dem Krieg erfolgte der Wiederaufbau. Im März 1974 zogen die verbliebenen 7 Brüder in das Altenheim St. Heribert nach Köln-Deutz um und das Kloster wurde an den Malteser-Hilfsdienst e.V. verkauft. Nun ist das Gebäude wieder zur ursprünglichen Nutzung zurückgekehrt. Jetzt werden hier wieder Menschen beherbergt und verpflegt. Jedoch freuen sich die heutigen Brüder über entsprechende Entschädigung.